

Für wen?
Unsere BewohnerInnen sind durch Obdachlosigkeit bedroht. Wir bieten ihnen Hilfe an zur Überwindung dieser besonderen sozialen Schwierigkeit. Zu uns kommen Kranke, Genesende, SelbstheilerInnen, Leute, die nach der Therapie in einer clean- Gemeinschaft leben wollen, Leute die ambulant Therapie machen. Haftentlassene, TherapieabbrecherInnen, Leute, die körperlich entzogen haben, aber noch auf ihren Therapieplatz warten müssen. Menschen, die wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden wollen oder eine Alternative zur Vereinsamung suchen und einen suchtmittelfreien Lebensraum und Zeit brauchen, um sich eine "Nische" neu zu organisieren.
Die Betroffenen brauchen in der Phase, in der sie sich entschliessen, keine Drogen oder Alkohol mehr zu nehmen, Unterstützung unterschiedlichster Art. Die Grundlage nach dem körperlichen Entzug muss eine drogen- und alkoholfreie Umgebung sein. Gleichzeitig müssen dann Strategien mit ihm/ihr entworfen werden, um nüchtern zu bleiben. Die Gründe des Ausstiegs sind sehr vielfältig, und so vielfältig sind auch die neuen Lebensentwürfe, die dann entstehen und von den Betroffenen umgesetzt werden müssen. Wir sind nicht auf ein Konzept festgelegt, sondern richten uns nach den Möglichkeiten der BewohnerInnen. Wir als MitarbeiterInnen unterstützen und fördern die Selbstheilungskräfte der Süchtigen.