Anfrage
Sie schreiben uns über das Formular oder rufen an. Wir melden uns zeitnah zurück. Unser PDF zur Vorbereitung Ihrer Präventionsveranstaltung (siehe Downloads) zeigt Ihnen vorab, was für das Erstgespräch und die weitere Planung wichtig ist.
Prävention
Suchtprävention an Berliner Schulen – mit Referent:innen, die Sucht aus eigener Erfahrung kennen. Ehrlich, lebensnah und auf Augenhöhe.
Jugendliche begegnen Konsum, digitalen Medien, Leistungsdruck und sozialen Erwartungen in ihrem Alltag. Prävention bedeutet für uns deshalb mehr als reine Aufklärung über Drogen: Wir sprechen über Verhalten, Konsum und die Motive dahinter – ehrlich, lebensnah und ohne erhobenen Zeigefinger.

Unser Ansatz
Wir arbeiten mit geschulten Selbstbetroffenen: Menschen, die Sucht selbst erlebt haben und heute abstinent leben. Ihre Erfahrungen bringen sie reflektiert und in einem klaren pädagogischen Rahmen in die Präventionsarbeit ein – ehrlich, persönlich und auf Augenhöhe.
Statt Abschreckung setzen wir auf Selbstbestimmung und Reflexion. Wir unterstützen Jugendliche dabei, Risiken realistisch einzuschätzen, die eigenen Motive hinter Verhalten und Konsum zu hinterfragen und bewusste Entscheidungen zu treffen.
Unsere Veranstaltungen sind modular, interaktiv und altersgerecht. Das Basismodul kann je nach Bedarf um weitere Themen und Schwerpunkte ergänzt werden.
„Mir kann das auch passieren!“
Unsere Formate
Jedes Format stimmen wir mit Ihnen auf Alter, Gruppe und Anlass ab – als einzelner Workshop oder als mehrtägiges Projekt.
Interaktiver Workshop im Klassenverband: Unsere Referent:innen verbinden eigene Suchterfahrung mit Wissen, Reflexion und Austausch. Gemeinsam mit den Jugendlichen geht es um Konsum und Verhalten, persönliche Motive, Risiken, Schutzfaktoren und bewusste Entscheidungen.
Eltern und Bezugspersonen erhalten Orientierung zu Risiken, Schutzfaktoren und Einflüssen auf das Konsum- und Verhaltenserleben Jugendlicher. Im Mittelpunkt steht auch die Frage, wie offene Gespräche ohne vorschnelle Bewertung gelingen können.
Schulklassen und Jugendgruppen besuchen uns im Haus Phönix und erhalten einen unmittelbaren Einblick in ein suchtmittelfreies Wohnprojekt. Im Austausch mit Menschen aus dem Haus wird Sucht nicht nur theoretisch, sondern aus persönlicher Erfahrung heraus besprochen.
Für Projektwochen, Gesundheitstage oder andere Veranstaltungen entwickeln wir größere Formate, die wir auf Anlass, Zielgruppe und zeitlichen Rahmen abstimmen. Dabei können unterschiedliche Themen und Schwerpunkte miteinander verbunden werden.
Themen
Altersgerecht und ohne Tabus – welche Themen im Mittelpunkt stehen, richtet sich nach Klasse und Anlass.
So läuft es
Unkompliziert und persönlich – in vier Schritten.
Sie schreiben uns über das Formular oder rufen an. Wir melden uns zeitnah zurück. Unser PDF zur Vorbereitung Ihrer Präventionsveranstaltung (siehe Downloads) zeigt Ihnen vorab, was für das Erstgespräch und die weitere Planung wichtig ist.
Gemeinsam klären wir Klassenstufe, Themen, Zeitrahmen und Ort sowie den Ablauf unserer digitalen Erhebung und Evaluation. Sie ist fester Bestandteil des Präventionskonzepts. Die erforderlichen Informationen und Einwilligungen werden vorab gemeinsam abgestimmt und durch die Schule eingeholt.
Eine vorgelagerte digitale Befragung gibt uns Einblick in Themen, Verhaltensmotive und Konsumerfahrungen der Klasse. Die Ergebnisse fließen in die Vorbereitung ein und helfen uns, Schwerpunkte gezielt auf die jeweilige Gruppe abzustimmen. Im Workshop verbinden unsere Referent:innen persönliche Suchterfahrung mit Wissen, Reflexion und Austausch.
Nach dem Workshop folgt die unmittelbare digitale Evaluation. Ein späteres Follow-up ergänzt die Erhebung und ermöglicht uns, Entwicklungen nach der Veranstaltung zu untersuchen.
Ansprechpersonen
Ihre Ansprechpartner für unsere Präventionsarbeit:



Kooperationen
Wir arbeiten mit Partnern zusammen, die Prävention ernst nehmen.

IKK Brandenburg und Berlin
Kooperations- und Finanzierungspartnerin für Präventionsveranstaltungen an Schulen.
Präventionsteams der Polizei Berlin
Punktuelle Zusammenarbeit mit den zuständigen Präventionsteams in einzelnen Berliner Bezirken (Polizei-Abschnitte 18 & 13) – insbesondere zu rechtlichen Aspekten rund um Sucht und Substanzen.
Berliner Schulen & Schulsozialarbeit
Langjährige und neue Zusammenarbeit mit Schulen und schulischen Fachkräften in Berlin.
Häufige Fragen
Für die Klassenstufen 7 bis 13. Inhalte und Schwerpunkte passen wir an Alter, Gruppe und Anlass an. Auch Berufsschulen und Jugendgruppen können unser Angebot nutzen.
Das Basismodul dauert 3 Stunden und kann um weitere Themenmodule ergänzt werden. Auch umfangreichere oder mehrtägige Formate sind möglich. Elternangebote stimmen wir individuell ab.
Die Kosten richten sich nach Format und Umfang. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot und prüfen gemeinsam mit Ihnen mögliche Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Bestimmte Präventionsveranstaltungen können im Rahmen unserer Kooperation mit der IKK Brandenburg und Berlin finanziert werden.
Unsere Workshops werden von geschulten Referent:innen durchgeführt, die Sucht selbst erlebt haben und heute abstinent leben. Ihre Erfahrungen bringen sie reflektiert und in einem klaren pädagogischen Rahmen ein.
Bei Ihnen an der Schule oder in Ihrer Einrichtung – oder bei uns im Haus Phönix Pankow gGmbH in Berlin-Wedding.
Nein. Wir setzen nicht auf Abschreckung, sondern auf ehrliche Auseinandersetzung und Reflexion – respektvoll, lebensnah und altersgerecht. Niemand wird vorgeführt, Fragen und unterschiedliche Perspektiven haben Raum.
Die digitale Erhebung ist fester Bestandteil unseres Präventionskonzepts. Eine vorgelagerte Befragung hilft uns, den Workshop auf die jeweilige Klasse abzustimmen; nach der Veranstaltung folgen Feedback und Evaluation. Die organisatorischen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen sowie erforderliche Einwilligungen klären wir vorab gemeinsam mit der Schule.
Workshop anfragen
Schreiben Sie uns, was Sie planen – wir melden uns zeitnah mit einem Vorschlag und einem Angebot. Gut vorbereitet ins Erstgespräch: Unsere kompakte Checkliste finden Sie oben unter „Informationen & Downloads“.
Jakob Hooge (Koordination) · Carolina Stein (Referentin) · Philipp Wango (Projektleitung)